Film "Sei kein Clown, sei Du!"

 

Vor einiger Zeit kamen zwei Studentinnen der Universität Leipzig zu uns ins Clown-Museum, mit dem Anliegen einen Film über das Museum zu drehen.
Dies sollte ihre Masterarbeit werden. Wie sie auf diese Idee kamen und wie ihnen die Arbeit mit dem Clown-Museum gefallen hat, dass lassen wir sie am besten selbst erzählen.

 

 

"Making of „Sei kein Clown, sei Du!“

 

Die Idee zum Film wurde uns bei einem Treffen mit der Freiwilligen-Agentur Leipzig mit auf den Weg gegeben. Das Clown-Museum und den Menschen dahinter fanden wir auf Anhieb faszinierend, sodass wir im Januar 2014 eifrig begannen, den Film zu planen. Die Einzigartigkeit des Clown-Museums war perfekt geeignet, Hans-Dieter Hormann und seine Leidenschaft filmisch vorzustellen.

 

Die Dreharbeiten fanden meist an ein bis zwei Tagen pro Woche statt. Die große Anzahl der Exponate, die verschiedenen Veranstaltungen und vor allem die Vielseitigkeit Hans-Dieter Hormanns machten es erforderlich, über einen Zeitraum von mehreren Wochen zu drehen. Es schien, als würde sich uns bei fast jedem Treffen eine neue Seite des Clownliebhabers eröffnen, die wir unbedingt in den Film einbauen wollten - Von seiner lebenslangen Sammelleidenschaft angefangen, über sein kreatives Talent auf der Leinwand und beim Bücherschreiben bis hin zu dem Auftritt bei Wer Wird Millionär. Für uns stand auch fest: Auch wenn der Film ein Portrait über Hans-Dieter Hormann darstellt – wir mussten dies mit dem Museum und der Clownerie verbinden und auch diese Aspekte in den Film aufnehmen.

Dank der Hilfe von Familie Hormann und Eberhard Eichner (Clown Colo) gelang uns dies auch. Im März 2014 waren die Dreharbeiten beendet und die Zeit bis zur Aufführung Ende April nutzten wir für die Postproduktion.

 

Der Film „Sei kein Clown, sei Du!“ zeigt den Menschen Hans-Dieter Hormann. Er blickt hinter die Kulissen des Clownliebhabers und lädt den Zuschauer ein, in die Welt eines leidenschaftlichen Menschen abzutauchen, der seinen Traum auf faszinierende Art und Weise lebt.

Daneben ermöglicht der Film Einblicke in die Clownszene und beweist, dass eigentlich viel mehr hinter den rotnasigen Spaßmachern steckt, welche die meisten Leute nur aus dem Zirkus kennen.

 

Das Projekt war keineswegs nur eine Pflichtaufgabe – auch wenn sie einen universitären Hintergrund hat. Während der Bearbeitung wurde es zunehmend zu einem Herzensprojekt, auf das wir insgesamt sehr stolz sind und für welches wir uns immer wieder entscheiden würden."

 

                                                                                                                                        (Sarah Asic & Diana Filber)

 

 

 

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